Ich (*2004, Koblenz) lebe in Dillingen und arbeite in Saarbrücken.
Die Person, die diesen Satz angefangen hat zu schreiben, gibt es nicht mehr.
Die Welt von vor fünf Jahren fühlt sich für mich unerreichbar an.
Vielleicht male ich Menschen deshalb verzerrt.
Ich habe nie das Gefühl, dass ein Mensch nur der Mensch ist, der gerade vor mir steht. Jeder trägt die Person mit sich herum, die er einmal war, und wird gleichzeitig schon zu jemand anderem.
Meine Bilder entstehen digital aus eigenen Zeichnungen und Fotografien. Photoshop erlaubt mir, bis auf den einzelnen Pixel zu arbeiten. Diese Genauigkeit interessiert mich. Genauso wie Farben. Sie geben der Welt Charakter. Die Welt ist grau genug.
Ich glaube nicht, dass mein Innenleben besonders ist. Deshalb hoffe ich, dass andere Menschen in meinen Bildern etwas Eigenes finden können.
Ich denke oft darüber nach, was von uns bleibt.
Nicht nur, wenn wir sterben.
Sondern während wir leben.
Denn ich glaube nicht, dass alles ständig vergeht.
Ich glaube, dass alles ständig wird.